Mit Xentari® Kohlweißling und andere Freifressende Schmetterlings- und Eulenraupen effizient und nützlingsschonend bekämpfen

Der Große und Kleine Kohlweißling, die Kohlmotte, die Kohleule und der Kohlzünsler zählen zu den bedeutendsten Schädlingen in allen Kohlarten.  Mit Xentari®  steht ein wirkungsvolles Insektizid, welches auch bei Temperaturen oberhalb von 25°C gute Wirkungsgrade nachweist, gegen alle fünf Schädlinge zur Verfügung, sodass der Blattfraß minimiert und Ernteverluste vermieden werden können.

Wirkungsmechanismus_XenTari
Quelle: Valent BioSciences (Sumitomo Chemical Agro Europe)


Xentari® ist ein besonders effektives, biologisches Fraßinsektizid, das seine Wirkung SOFORT nach der Aufnahme durch die Raupe entfaltet. Es tritt ein schneller Fraßstop ein.
Wichtig: Es besteht keine Kontaktwirkung d.h. Xentari® muss von der Schmetterlingsraupen gefressen werden!

Xentari® gehört im ökologischen Anbau schon seit vielen Jahren zu den Standardanwendungen. Der Garant für einen effektiven Behandlungserfolg ist schon seit mehreren Jahren Fibl-gelistet und wird zunehmend wichtiger im integrierten Anbau.

Xentari® wird von Profis besonders geschätzt, da es auch in der Anwendung viele Vorteile mit sich bringt:

  • keine chemischen Rückstände
  • optimales Resistenzmanagement
  • Sicherheit für Sie als Anwender und Schutz der Umwelt

Stärken in der Anwendung

Schneller Fraßstopp

Quelle: Valent BioSciences (Sumitomo Chemical Agro Europe)
  1. Larven nehmen Crystal Toxine (bestehend aus insektiziden Proteinen) und Sporen auf.
  2. Kristalle lösen sich nur im hohen pH-Wert des Raupendarms auf.
  3. Cry-Proteine binden an verschiedene Rezeptoren im Mitteldarm, wodurch Poren entstehen und die Fraßaktivität der Raupen schnell unterbinden.
  4. Sporen und andere Darmmikroben dringen in den Insektenkörper ein und verursachen Sepsis und Tod

Breites Zulassungsspektrum

Langjährig bewährtes Qualitätsprodukt

XenTari® ist schon seit über 20 Jahren auf dem Markt und inwzischen in ca. 60 Kulturen in beinah 100 Ländern weltweit im Einsatz.

XenTari® ist aufgrund seines breiten aber dennoch selektiven und somit nützlingsschonenden Wirkungsspektrums eines der wichtigsten Insektizide im Kampf gegen schädliche Freifressende Schmetterlingsraupen und Eulenarten in Gemüse-, Obst-, Wein- und Zierpflanzenkulturen.

So sichert XenTari® eine effiziente und nützlingsschonende Bekämpfung von bedeutenden & gefährlichen Schmetterlingsraupen wie z.B. Kohlweißling-Arten in Kohl, Fruchtschalenwickler in Obstkulturen, Traubenwickler an Weinreben und zahlreiche Freifressende Schmetterlingsarten im Zierpflanzenbau.

geschlossen

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In Deutschland zugelassene Einsatzbereiche (Stand Juni 2019)
Kultur* Anwendungsfeld Dosierung WZ** in Tagen

Kohlgemüse (FL)

Freifressende
Schmetterlingsraupen,
Eulenarten (Noctuidae)
L1 bis L3
0,6 kg / ha in mindestens 600 l / ha Wasser
Eulenarten: 1 kg / ha
6 Anwendungen
 9

Zwiebelgemüse (FL)

Lauchmotte
L1 bis L2; Ab 3. Laubblatt
(> 3 cm) deutlich sichtbar
0,6 kg / ha in 600 l / ha Wasser
5 Anwendungen im Abstand von 5-7 Tagen
 7
Blatt- und
Stielgemüse
(FL, GH)
(ausgenommen
Kohlgemüse)
Freifressende
Schmetterlingsraupen,
Eulenarten (Noctuidae)
L1 bis L2; Ab 1. Laubblatt
bzw. Blattpaar
oder
Blattquirl entfaltet; Erste
Laubblätter entfaltet
0,6 kg / ha in mindestens 600 l / ha Wasser
Eulenarten (Noctuidae):
1 kg / ha in 600 l / ha Wasser
5 Anwendungen im Abstand von 5-7 Tagen
9
Tomate,
Aubergine
(GH)
Freifressende
Schmetterlingsraupen,
Eulenarten (Noctuidae)
L1 bis L2; Ab 1. Laubblatt
bzw. Blattpaar oder
Blattquirl entfaltet; Erste
Laubblätter entfaltet
Bis 50 cm: 0,6 kg / ha in 600 l / ha Wasse
50-125 cm: 0,9 kg / ha in 900 l / ha Wasser
Eulenarten (Noctuidae):
Bis 50 cm: 1 kg / ha in 600 l / ha Wasser
50-125 cm: 1,5 kg / ha in 900 l / ha Wasser
3 Anwendungen im Abstand von 5-7 Tagen
 3
Fruchtgemüse
(FL)
Freifressende
Schmetterlingsraupen,
Eulenarten (Noctuidae)
L1 bis L2; Ab 1. Laubblatt
bzw.Blattpaar oder
Blattquirl entfaltet; Erste
Laubblätter entfaltet
Bis 50 cm: 0,6 kg / ha in 600 l / ha Wasser
50-125 cm: 0,9 kg / ha in 900 l / ha Wasser
Über 125 cm: 1,2 kg / ha in 1200 l / ha Wasser
Eulenarten (Noctuidae):
Bis 50 cm: 1 kg / ha in 600 l / ha Wasser
50-125 cm: 1,5 kg / ha in 900 l / ha Wasser
Über 125 cm: 2 kg / ha in 1200 l / ha Wasser
 7
Wurzel-und
Knollengemüse
(FL, GH)
Freifressende Schmetterlingsraupen,
Eulenarten
(Noctuidae)
L1 bis L2; Ab 1. Laubblatt
entfaltet
0,6 kg / ha in 600 l / ha Wasser
Eulenarten (Noctuidae):
1 kg / ha in 600 l / ha Wasser
5 Anwendungen im Abstand von 5-7 Tagen
 F
Kernobst (FL) Freifressende
Schmetterlingsraupen
L1 bis L2
0,5 kg / ha und m Kronenhöhe in mind.
500 l / ha Wasser und m Kronenhöhe
 5
Johannisbberartiges
Beerenobst (FL)
Freifressende
Schmetterlingsraupen
Ab Larvenstadium L1
1 kg / ha in maximal 1000 l / ha Wasser
2 Anwendungen im Abstand von 10-14 Tagen
 3
Steinobst (FL) Freifressende
Schmetterlingsraupen
Ab Larvenstadium L1
0,5 kg / ha und m Kronenhöhe in 500 l / ha
Wasser und m Kronenhöhe
 8
Tafel-und
Keltertrauben
(FL)
Einbindiger und
bekreuzter Traubenwickler
L1 bis L2; Ab 3 Laubblätter
entfaltet
Basisaufwand: 0,4 kg / ha in max. 400 l / ha Wasser
ES 71: 1,2 kg / ha in max. 1200 l / ha Wasser
ES 61: 0,8 kg / ha in max. 800 l / ha Wasser
6 Anwendungen
 6
Zierpflanzen
(FL, GH)
Freifressende
Schmetterlingsraupen,
Eulenarten (Noctuidae)
Ab Larvenstadium L1
Bis 50 cm: 0,6 kg / ha in 600 l / ha Wasser
50-125 cm: 0,9 kg / ha in 900 l / ha Wasser
Über 125 cm: 1,2 kg / ha in 1200 l / ha Wasser
6 Anwendungen
Eulenarten (Noctuidae)
Bis 50 cm: 1 kg / ha in 600 l / ha Wasser
50-125 cm: 1,5 kg / ha in 900 l / ha Wasser
Über 125 cm: 2 kg / ha in 1200 l / ha Wasser
5 Anwendungen
 N

*FL=Freiland, GH=Gewächshaus / ** WZ=Wartezeit, F= Wartezeit ist durch die Vegetationszeit abgedeckt,
N= Wartezeit ohne Bedeutung

Mit vielen chemischen Pflanzenschutzmitteln mischbar

Mischbarkeit mit Insektiziden, Fungiziden und Blattdüngern:
XenTari® ist mit nahezu allen Insektiziden, Fungiziden und Blattdüngern mischbar. So ist es u.a. sehr gut mischbar mit: Myco-Sin®, Netzschwefel Stulln, NeemAzal®-T/S, Madex® MAX oder Capex® 2. Ausgenommen sind stark alkalische Mittel wie Vitisan®, Cocana®, Pottasol® oder Promanal®.

pH-Wert der Tankmischung:
XenTari® ist mit den meisten gängigen Insektiziden, Fungizide und Blattnährstoffe kompatibel. Halten Sie den pH-Wert des Tanks zwischen 4,5 und 8,0. Kristalle lösen sich bei hohen oder niedrigen pH-Werten auf und werden inaktiviert.

Mischen mit Kupfer:
XenTari® kann mit Kupfer gemischt werden, ist dann aber unmittelbar nach dem Ansetzen der Mischbrühe auszubringen. Wir sehen einen Aktivitätsverlust, wenn die Tankmischung einige Stunden stehen gelassen wird.

Quelle: Valent BioSciences (Sumitomo Chemical Agro Europe)

Auch oberhalb 25°C gute Wirkung

Das biologische Fraßinsektizid XenTari ® bietet im Vergleich zu vielen chemischen Standardprodukten auch bei Temperaturen oberhalb von 25°C einen sicheren Schutz gegen die Raupen von Freifressenden Schmetterlingsraupen und Nachteulen.

Breites Toxinspektrum

Quelle: Valent BioSciences (Sumitomo Chemical Agro Europe)

Wirkungsspektrum der vier Cry-Toxin Proteine in XenTari

Raupenart deutscher/englischer Name Familie Cry1Aa Cry1Ab Cry1C Cry1D
Adoxophyes orana Fruchtschalenwickler   ++ ~ + -
Agrotis segetum Saateule Eulenfalter - + - -
Anticarsia gemmatalis Woolly pyrol moth   + ++ + -
Cadra cautella Mandelmotte   ~ + - ~
Choristoneura fumiferana eastern spruce budworm   ++ ++ + -
Choristoneura rosaceana Die rosafarbene Blattrolle   + + + -
Cydia pomonella Apfelwickler   + ++ - +
Diaphaniae hyalinata Die Melonenwurm-Motte   ++ ++ + +
Grapholita molesta Pfirsichtriebwickler   + ++ - +
Helicoverpa armigera Baumwolleule Eulenfalter + ++ - +
Helicoverpa zea Baumwollkapselbohrer Eulenfalter + ++ - -
Heliothis virescens Tabakknospen Eulenfalter + + - -
Lobesia botrana Bekreuzter Traubenwickler   + ++ - ++
Lymantria dispar Schwammspinner Eulenfalter ++ ++ + ++
Mamestra brassicae Kohleule Eulenfalter + ++ ++ +
Manduca sexta Tabakschwärmer Eulenfalter ++ ++ ++ ++
Orgyia leucostigmata White-marked tussock moth   + ++ + -
Ostrinia nubilalis Maiszünsler   + ++ - -
Platynota idaeusalis Die büschelige Apfelknospenmotte   - ++ ++ +
Plodia interpunctella Die Dörrobstmotte   ~ ++ - ~
Plutella xylostella Kohlschabe oder Kohlmotte   ++ ++ ++ +
Pseudoplusia includens Soybean looper Eulenfalter ++ + ++ +
Sesamia nonagrioides Der Westafrikanische Rosa Bohrer Eulenfalter + ++ ++ -
Spodoptera exempta Kommandowurm Eulenfalter + + ++ +
Spodoptera exigua Zuckerrübeneule Eulenfalter - + ++ +
Spodoptera frugiperda Fall armyworm Eulenfalter - + ++ ++
Spodoptera litoralis Afrikanischer Baumwollblattwurm Eulenfalter - + ++ ++
Tortrix Arten     + ++ + -
Trichoplusia ni Die Aschgraue Höckereule Eulenfalter + + + +
Tuta absoluta Die Tomatenminiermotte   ++ ++ ~ ~

Legende:
++   sehr gute Wirkung
+    Gute Wirkung
-     nicht reichende Wirkung
~    keine Daten

Jede XenTari®- Charge wird vor dem Verlassen des Werkes auf seine Wirksamkeit anhand der Larvensterblichkeit geprüft, somit erhalten Sie immer ein Topprodukt. 

Quelle: Valent BioSciences (Sumitomo Chemical Agro Europe)

Nützlingsschonend

Gesicherte Qualität

XenTari® basiert auf ausgewählten Inhaltsstoffen:

- natürlich vorkommendes Bakterium Bacillus thuringiensis:
  wirkt nur selektiv auf die Zielorganismen wirkt, somit sehr nützlingsschoned
- keine chemischen Zusatzsstoffe und somit keine chemischen Rückstände
- GVO frei

Regenfest

Kein UV-Stabilisator notwendig

UV-Stabilität:
XenTari ist 3-5 Tage auf der Blattoberfläche aktiv. Der Schutz vor UV-Strahlen durch die vollständige Bedeckung des Blattbodens oder im geschützten Laub in den Baumkronen kann die Beständigkeit von XenTari auf eine Woche verlängern. Als Naturprodukt bleiben Kristalle und Sporen jedoch nicht länger als eine Woche im Laub.

In nur 10. Schritten zum Erfolg -
die optimale Bekämpfungsstrategie mit XenTari

1. Das richtige Timing wählen - XenTari ist äußerst effektiv in der Bekämpfung von Junglarven, ein frühzeitiger Einsatz bei Auftreten der Schadraupen ist zu empfehlen. Eine hohe Fraßtätigkeit und somit Wirkstoffaufnahme ist insbesondere in den Morgenstunden bei warmer und wüchsiger Witterung zu verzeichnen.

2. Im richtigen Moment nachlegen- XenTari verbleibt je nach Umweltbedingungen 3-7 Tage auf dem Blatt, bei einem hohen Druck ist eine Wiederholung empfehlenswert

3. Eine gute Benetzung und Haftung sicherstellen- Für beste Ergebnisse sollten Sie für eine möglichst gleichmäßige Benetzung sorgen, wobei Abtropfverluste durch die optimale Einstellung der Düsen zu vermeiden sind

4. Den Wirkmechanismus beachten - XenTari wirkt über die Nahrungsaufnahme, d.h. XenTari muss von der Schmetterlingsraupen gefressen werden! Es ist NICHT systemisch deshalb ist eine gute Benetzung wichtig.

5. Den optimalen pH-Wert einhalten - Halten Sie den pH-Wert des Tanks zwischen 4,5 und 8,0. Kristalle lösen sich bei sehr hohen oder sehr niedrigen pH-Werten auf und werden inaktiviert

6. Die passende Gerätschaft wählen - XenTari ist mit den meisten Sprühgeräten kompatibel, einschließlich ULV- und Rückensprühgeräten, Bodensprühgeräten und Luftanwendungen.

7. Die passende Tankmischungen einsetzen - gute Mischbarkeit: VBC-Formulierungen sind fachmännisch auf Verträglichkeit mit anderen Insektiziden, Fungiziden und Additiven ausgelegt.

8. Die Wetterlage beachten - XenTari ist nach dem Trocknen regenfest. Vermeiden Sie Anwendungen bei fleckigem Wetter und wenden Sie sie erneut an, wenn vor dem Trocknen Regen auftritt.

9. Die richtigen Stellen behandeln -XenTari verträgt UV-Licht, aber es ist eine vollständige Benetzung der Blattunterseiten und der inneren Blätter zu empfehlen,  um so die UV-Belastung zu verringern.

10. Die optimale Durchmischung sicherstellen - XenTari wird zu einer Suspension bei Zugabe in die Tankmischung, deshalb fördert das Rührwerk eine optimale Verteilung und verhindert ein mögliches Absetzen

Zur detaillierten Anwendung finden Sie hier weitere Informationen. 

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Unsere Auftragsannahme und Fachberatung helfen Ihnen gerne weiter.