Mit Larven der Schädlinge befallene Getreidekörner werden von der Lagererzwespe (Lariophagus distinguendus) aufgespürt und parasitiert. Es werden Larven von Korn-und Reiskäfer (Sitophilus spp.), Brotkäfer (Stegobium paniceum) sowie Getreidekapuziner (Rhyzoperta dominica) abgetötet.
Lagererzwesepen können auch gegen Getreidemotten (Sitotroga cerealella) eingesetzt werden.
Anwendung
Leerraum: 1 Einheit/100 m² bei Temp. ab 15 °C. Wiederholung nach 14 Tagen
Getreidelager: 1 Einheit/25 m² und Meter Tiefe bei Temp. ab 15 °C. Erste Behandlung 2-4 Wochen nach Getreideeinlagerung. Wiederholung nach 14 Tagen. Im Frühjahr darauf erneute Behandlung ab Temp. > 15 °C.
Die Mehlmottenschlupfwespe (Habrobracon hebetor) tötet freilebende Mottenlarven ab, indem sie ihre Eier auf diesen ablegt und die daraus schlüfenden Wespenlarven die Schädlingslarven parasitieren. Befallen werden Mehlmotte (Ephestia kuehniella), Speichermotte (Ephestia elutella) und Dörrobstmotte (Plodia interpunctella).
Anwendung
Leerraum: 1 Einheit/100 m² bei Temp. ab 15 °C. Ausbringung alle 14 Tage
Getreidelager: 1 Einheit/25 m² bei Temp. ab 15 °C. Ausbringung alle 14 Tage.
Die Schlupfwespe (Trichogramma evanescens) legt gezielt ihre Eier in die Eier von Lebensmittelmotten, welche außen am Getreidekorn anhaften. Die Larve der Schlupfwespe entwickelt sich dann im Ei des Schädlings. Eine Kombination mit der Mehlmottenschlupfwespe (Habrobracon hebetor) ist möglich.
Anwendung
Leerraum: 1-5 Karten/100 m² bei Temp. ab 15 °C. Anwendung alle 14 Tage wiederholen.
Lagererzwespe (Lariophagus distinguendus)
mind. 30 Weibchen
Mehlmottenschlupfwespe (Habrobracon hebetor)
mind. 30 Weibchen
Trichogramma-Schlupfwespe (Trichogramma evanescens)
2.400 schlupfbereite Puppen auf Kärtchen