VitiSan® ist ein Pflanzenstärkungsmittel auf der Basis von Kaliumhydrogencarbonat.
VitiSan® bildet eine mechanische Barriere für die keimenden Hyphen der Mehltaupilze. Durch die Verzögerung der Mycelbildung werden die Keime des Schadpilzes ausgetrocknet.
Oidium, Botrytis
8-10 kg/ha, 3-4 Anwendungen, ab abgehende Blüte bis Weichwerden der Beeren
Schorf, Regenfleckenkrankheit, Fruchtfäulen
1,5 kg/ha u. mKH in Kombination mit Netzschwefel Stulln ab Walnussgröße (BBCH 74), bis 24 h nach Infektionsbeginn auf das trockene Blatt.
-nicht in der Blüte und nur eingeschränkt in der berostungskritischen Zeit (Blüte bis Walnußgröße) einsetzen. Berostungsgefahr!
Stachelbeermehltau, Echter Mehltau an Erdbeeren
2-4 kg/ha (0,5-1 %ig) am besten in Kombinatin mit HF-Pilzvorsorge (0,3 %ig) oder PREV-B2® (0,4 %ig) anwenden. Nicht in die Blüte behandeln (Stachelbeeren/Johannisbeeren - Verrieselungsgefahr).
Anwendungshinweis
Eine gute und vollständige Benetzung ist für den Behandlungserfolg wichtigste Voraussetzung.
Echter Mehltau
0,5 %ig in Kombination mit formuliertem Öl (HF-Pilzvorsorge oder PREV-B2 ) spritzen;
auch als Zusatz zur Kombinaton Milsana /TS-forte möglich
Allgemein 0,5-1,5 %ig bei Infektionsgefahr einsetzen.
Zur besseren Formulierung und als Wirkungsgradverbesserung wird der Zusatz von HF-Pilzvorsorge® (Konzentration 0,3 %) oder PrevB2 (0,4 %) empfohlen.
Eine gute und vollständige Benetzung ist für den Behandlungserfolg wichtigste Voraussetzung.
VitiSan® ist mischbar mit Kupferpräparaten (nur Weinbau, in anderen Kulturen nicht empfohlen), Netzschwefel Stulln, HF-Pilzvorsorge®, PREV-B2®, Equisetum Plus sowie chemischen Botrytiziden.
VitiSan® ist nicht mischbar mit sauren Gesteinsmehlen (Myco-Sin®, Myco-Sin® VIN) und XenTari®.
Mischungen mit pflanzlichen Ölen können insbesondere an Kernobst Blattschäden verursachen.
Mind. 5 Jahre haltbar, kühl und trocken lagern. VitiSan® ist hygroskopisch und kann bei längerer Lagerdauer aushärten, allerdings ohne Wirkungsverlust.
LS 6160-00