Der vorbeugende Einsatz von Schwefel zur Bekämpfung von Mehltau und anderen Pilzkrankheiten im Obst- und Weinbau hat sich schon seit über hundert Jahren bewährt.
Netzschwefel Stulln hat eine protektive Wirkung gegenüber Pilzhyphen und verhindert ein Eindringen des Pilzes in das Pfllanzengewebe.
Gegen Echten Mehltau und Schorf mit befallsmindernder Wirkung gegen Spinnmilben
Max. 80 kg/ha und Jahr bei individueller Anzahl an Behandlungen
Gegen Amerikanischen Stachelbeermehltau an Stachelbeeren mit befallsmindernder Wirkung gegen Spinnmilben.
Vor dem Austrieb 5 kg/ha, nach dem Austrieb 4 kg/ha. Max. 6 Anwendungen
Nicht bei hohen Temperaturen über 25° C anwenden, es besteht Verbrennungsgefahr. Nicht in die Blüte behandeln. Gefahr des Verrieselns bei Stachelbeeren und Johannisbeeren.
Oidium
Max. 8 Anwendungen
Keltertrauben 56 Tage
Tafeltrauben 28 Tage
Freiland: Echter Mehltau
an Gurken, Erbsen, Wurzel- und Knollengemüse
Aufwandmenge: 1,5 kg/ha.
Max. 3 (Erbsen) bzw. 6 Anwendungen (Gurken, Wurzel- und Knollengemüse)
3 Tage bei Gurken, bzw.
7 Tage bei Erbsen
Freiland: Echter Mehltau
Aufwandmenge 2,5-5 kg/ha je nach Kulturhöhe und Schwefelverträglichkeit
Max. 15 Anwendungen.Echter Mehltau
an Weizen, Gerste, Roggen
Aufwandmenge: 6,0 kg/ha
Max. 2 Anwendungen
Netzschwefel Stulln hat nur bei Temperaturen über 10° C eine gute Wirkung. Bei sehr warmer Witterung kann der Belag durch "Verdampfung" schnell die Wirksamkeit verlieren. Bei höheren Temperaturen über 25/28° C Aufwandmenge reduzieren. Es besteht Verbrennungsgefahr.
Netzschwefel Stulln wird als schwachschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe), als schädigend für Populationen der Arten Trichogramma cacoeciae (Erzwespe), Encarsia formosa (Erzwespe), Phytoseiulus persimilis (Raubmilbe) eingestuft.
kühl und trocken,
2 Jahre
25 kg
31.12.2014