Myco-Sin® ist ein Pflanzenstärkungsmittel zur Erhöhung der widerstandskraft gegen Pilz- und Bakterienkrankheiten auf der Basis von Aluminiumsulfat (Schwefelsaure Tonerde).
Die pflanzenstärkende Wirkung von Myco-Sin® ist durch zahlreiche Untersuchungen im Freiland wie auch unter kontrollierten Bedingungen im Labor und Gewächshaus belegt.
Feuerbrand
5 kg/ha u. mKH während der Blüte bzw. nach Warndienstaufruf, bei gleichzeitigem Schorfdruck idealerweise mit 2 kg/ha u. mKH Netzschwefel Stulln in Tankmischung
Lagerkrankheiten
4 kg/ha u. mKH, ca. 6 Spritzungen beginnend 8 Wochen vor der Ernte.
Versuchsergebnisse zu MycoSin© gegen Gloeosporium siehe Graphik.
Bei drohender Infektion sollte Myco-Sin® im Abstand von 7 bis 14 Tagen mit einer Aufwandmenge von 1,6 - 2 kg/ha u. mKH (0,8 bis 1 %) vorbeugend gespritzt werden.
Nach starkem Regen ist der Spritzbelag zu erneuern. Auch nachwachsende Blätter müssen rechtzeitig behandelt werden.
Myco-Sin® sollte stets vorbeugend angewendet werden, d.h. bevor sich die Pilzinfektion ausbreitet. Bei hohem Befallsdruck mit Echtem Mehltau empfiehlt sich wegen synergistischer Effekte eine Zumischung von Netzschwefel Stulln 1 - 2 kg/ha u. mKH (0,5 - 1 %ig).
Monilia
Bei drohender Infektion sollte Myco-Sin® im Abstand von 7 bis 14 Tagen mit einer Aufwandmenge von 1,6 - 2 kg/ha u. mKH (0,8 bis 1 %ig) vorbeugend gespritzt werden.
Nach starkem Regen ist der Spritzbelag zu erneuern. Auch nachwachsende Blätter müssen rechtzeitig behandelt werden.
Myco-Sin® sollte stets vorbeugend angewendet werden, d.h. bevor sich die Pilzinfektion ausbreitet. Bei hohem Befallsdruck mit Echtem Mehltau empfiehlt sich wegen synergistischer Effekte eine Zumischung von Netzschwefel Stulln 1 - 2 kg/ha u. mKH (0,5 -1 %ig).
Kraut u. Braunfäule
Falscher Mehltau
Bei drohender Infektion sollte Myco-Sin® im Abstand von 7 bis 14 Tagen mit einer Aufwandmenge von 0,8 bis 1 % vorbeugend gespritzt werden.
Nach starkem Regen ist der Spritzbelag zu erneuern. Auch nachwachsende Blätter müssen rechtzeitig behandelt werden.
Myco-Sin® sollte stets vorbeugend angewendet werden, d.h. bevor sich die Pilzinfektion ausbreitet.
Kraut- und Knollefäule
Bei drohender Infektion sollte Myco-Sin ® im Abstand von 7 bis 14 Tagen mit einer Aufwandmenge von 8- 10 l vorbeugend gespritzt werden.
Nach starkem Regen ist der Spritzbelag zu erneuern Auch nachwachsende Blätter müssen rechtzeitig behandelt werden.
Myco-Sin ® sollte stets vorbeugend angewendet werden, d.h. bevor sich die Pilzinfektion ausbreitet.
Als Zusatz eignet sich besonders: 3 l AlgoVital® Plus.
Myco-Sin® ist mischbar mit XenTari® und Netzschwefel Stulln.
Da der pH-Wert der Myco-Sin®-Spritzbrühe im sauren Bereich liegt, dürfen keine alkalischen Stoffe (z. B. Kaliwasserglas, VitiSan®) bzw. Granuloseviren (Capex®2, Madex®) zugemischt werden.
Bei Verwendung harten Wassers den pH-Wert auf ca. 3,6-3,8 einstellen.
LS 4997-00