Micula®

777 g/l Rapsöl
Gegen saugende Insekten und Milben

Universell einsetzbares Spritzmittel auf Basis von 85 % Rapsöl-Emulsionskonzentrat gegen saugende Insekten und Spinnmilben sowohl zur Austriebsspritzung als auch zur Anwendung in der Vegetationsperiode.

Micula® ist das erste Pflanzenschutzmittel, das direkt aus einem Produkt der Landwirtschaft entwickelt wurde - aus dem nachwachsenden Rohstoff Rapsöl.

Anwendungshinweise

Zur Anwendungshäufigkeit und zum Spritzzeitpunkt bitte die Anwendungshinweise auf der Packung beachten.

Mischbarkeit

Nicht gemeinsam mit Kupfer oder Netzschwefel ausbringen, Spritzabstand 1-2 Tage

Wirkungsweise

Die Wirkungsweise von Micula® basiert auf einer Abkapselung der Schädlinge und ihrer Eier. Nach dem Ausbringen der Spritzflüssigkeit findet auf den Schadorganismen eine Trennung in eine ölige und eine wässrige Phase statt. Während das Wasser verdunstet, fließen die Öltröpfchen zusammen und bilden einen geschlossenen und gleichmäßig verteilten Ölfilm auf den Insekten und Spinnmilbeneiern. Dieser Film ist für Luft und Feuchtigkeit relativ undurchlässig und führt damit zum Absterben der Schadorganismen.

Anwendung

(Für Detailinfos auf Bilder klicken!)
  • Kernobst
  • Steinobst
  • Beerenobst
  • Weinbau
  • Gemüsebau
  • Zierpflanzen
  • Ackerbau
  • Kartoffeln
  • Stallhygiene

Anwendungsdetails Kernobst

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Wintereier von Spinnmilben, 

10 l/ha u. mKH, mit hoher Wasseraufwandmenge (500 l/ha). Max. 1  Anwendung (BBCH 01 bis 03)

Spinnmilben

10 l/ha u. mKH, mit hoher Wasseraufwandmenge (500 l/ha). Max. 2  Anwendung

Gallmilben; Blattläuse

10 l/ha u. mKH in 500 l Wasser/ha. Max. 3 Anwendungen je Indikation

Bäume/Stämme möglichst gleichmäßig benetzen; evtl. Fahrgassen gegenfahren. Wiederholungsspritzung nach 14 Tagen, damit Junglarven ebenfalls erfasst werden. Keine Anwendung kurz vor Regen oder bei Frost.

Anwendungsdetails Weinbau

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Wintereier bis Junglarven von Spinnmilben

8 l/ha in 600 l Wasser. Ab Wolle-Stadium bis Erstes Laubblatt entfaltet (BBCH 05 bis 11)max. 1 Anwendung

Kräuselmilbe (auch an Tafeltrauben)(Anwendung gemäß § 18 PflSchG (Lückenindikation))

8 l/ha Ab Beginn Knospenschwellens bis Knospenaufbruch (BBCH 01 bis 09), max. 1 Anwendung

Möglichst gleichmäßig benetzen; evtl. Fahrgassen gegenfahren. Wiederholungsspritzung nach 14 Tagen, damit Junglarven ebenfalls erfasst werden. Keine Anwendung kurz vor Regen oder bei Frost.

Anwendungsdetails Beerenobst

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Gallmilben

Pflanzengröße bis 50 cm: 12 l/ha Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 18 l/ha Pflanzengröße über 125 cm: 24 l/ha max. 3 Anwendungen; Mittel 2 %ig anwenden

Anwendungsdetails Gemüsebau

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Freiland: Mehlige Kohlblattlaus an Kohlgemüse

Gewächshaus: Weiße Fliege; Mehlige Kohlblattlaus an Kohlgemüse; Spinnmilben an Busch- und Stangenbohnen

Aufwandmenge: 12-24 l/ha je nach Pflanzengröße

Anwendungsdetails Steinobst

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Gallmilben

10 l/ha u. mKH in max. 500 l Wasser/ha; max. 3 Anwendungen

Spinnmilben (bewegliche Stadien) an Pflaumen und Zwetschgen

10 l/ha u. mKH in max. 500 l Wasser/ha; bis kurz vor Knospenschwellen max. 2 Anwendungen

Schildläuse an Pflaumen und Zwetschgen

10 l/ha u. mKH in max. 500 l Wasser/ha während der Vegetationsperiode; max. 3 Anwendungen

Bäume/Stämme möglichst gleichmäßig benetzen; evtl. Fahrgassen gegenfahren. Wiederholungsspritzung nach 14 Tagen, damit Junglarven ebenfalls erfasst werden. Keine Anwendung kurz vor Regen oder bei Frost.

Anwendungsdetails Zierpflanzen

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Gewächshaus:

Saugende Insekten, Schildläuse, Spinnmilben, Weiße Fliege an Rosen und anderen Zierpflanzen

Pflanzengröße bis 50 cm: 12 l/ha Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 18 l/ha Pflanzengröße über 125 cm: 24 l/ha;Saugende Insekten (Blattläuse): max. 3 Anwendungen Schildläuse: max. 3 Anwendungen

 

Freiland:

Saugende Insekten (ausg. Sitkafichtenlaus), Schildläuse, Spinnmilben, Weiße Fliege, Gallmilben an Rosen und anderen Zierpflanzen im Freiland

Pflanzengröße bis 50 cm: 12 l/ha Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 18 l/ha Pflanzengröße über 125 cm: 24 l/ha; max. 3 Anwendungen; bei Spinnmilben max. 2 Anwendungen; Mittel 2 %ig anwenden

Sitkafichtenlaus (mit Nebenwirkung gegen Spinnmilben) an Zierkoniferen (Fichten, Tannen, usw.)

10 l/ha u. mKH in maxi. 500 l Wasser/ha, Kontrollen von Sept. bis Mai nötig. max. 3 Anwendungen

Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf eines der Anwendungsgebiete.

Wartezeit

Keine, nicht bienengefährlich, nützlingsschonend

Lagerung und Haltbarkeit

Frostfrei und trocken gelagert mind. 2 Jahre haltbar

Gebindegröße

10 l

Sicherheitsdatenblatt

Zugelassen bis

31.12.2012

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