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Feltiella acarisuga - Räuberische Gallmücke
Zum Einsatz in Spinnmilbenbefallsherden
Die Gallmücke sollten zusätzlich zum Raubmilbeneinsatz speziell in die Befallsherde ausgebracht werden, da sie in kurzer Zeit eine große Anzahl Spinnmilben vertilgen können. Zusätzlich können sie auch mit trockeneren Bedingungen (z.B. Tomatenkulturen) oder bei Auftreten der Karminspinnmilbe (Tetranychus cinnabarinus) als Baustein der Bekämpfung dienen.
Merkmale
Die Larven der Gallmücken erreichen eine Länge von 1-2 mm, sie sind anfangs gelblich-durchscheinend, später orange-rot gefärbt.
Die Verpuppung der Larven erfolgt in weißen Kokons vor allem auf der Blattunterseite in der Nähe von Blattadern.
Entwicklung
Die Gallmücke legt ihre Eier in die Nähe von Spinnmilbenkolonien. Die aus den Eiern schlüpfenden Larven leben etwa eine Woche bevor sie sich verpuppen. Die Puppenruhe dauert ebenfalls etwa eine Woche.
Bei 22 °C vollzieht sich die Gesamtentwicklung von der Eiablage bis zur erwachsenen Gallmücke in etwa 20 Tagen.
Bevorzugte Lebensbedingungen
Die Temperaturen sollten zwischen 20 und 30 °C liegen. Bei Temperaturen unter 10 und oberhalb von 35 °C ist die Wirkung der Gallmücken nicht mehr ausreichend. Die Gallmücke bevorzugt hohe, toleriert aber auch niedrigere Luftfeuchtigkeiten.
Anwendung
(Für Detailinfos auf Bilder klicken!)Kernobst
Steinobst
Beerenobst
Weinbau
Gemüsebau
Zierpflanzen
Ackerbau
Kartoffeln
Stallhygiene
Anwendungsdetails Gemüsebau
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- 250 Gallmücken direkt in Befallsherde einbringen, 2-3 x wiederholen
- vorbeugend können 250 Gallmücken pro 1.000 m2 ausgesetzt werden, 1-2 x wiederholen
Anwendungsdetails Zierpflanzen
Schließen x
- 250 Gallmücken direkt in Befallsherde einbringen, 2-3 x wiederholen
- vorbeugend können 250 Gallmücken pro 500 m2 ausgesetzt werden, 1-2 x wiederholen
Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf eines der Anwendungsgebiete.
Anwendungshinweise
Die Gallmücken sollten zusätzlich zum Raubmilbeneinsatz speziell in die Befallsherde ausgebracht werden. Die gelieferten Dosen werden geöffnet an schattigen Stellen in den Befallsherden aufgestellt. Innerhalb weniger Tage schlüpfen die Gallmücken und suchen bereits nach kurzer Zeit Spinnmilbenkolonien auf, wo sie ihre Eier ablegen.